Letzter aktiver Gottesdienst des Bezirksältesten Rainer Pucknat in Bad Zwischenahn

Am Mittwoch, dem 29.8.2018, hielt Bezirksältester Rainer Pucknat den letzten Gottesdienst vor seiner Ruhesetzung in der Gemeinde Bad Zwischenahn. Eingeladen waren auch die Bezirksämter und die Gemeindevorsteher des Bezirks Oldenburg.

Der Gottesdienst hatte als Grundlage das Bibelwort aus Philipper 1,12:„Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten.“

Auszugsweise sei an einige Kernpunkte der Predigt erinnert, damit jedem eine Reflektion erleichtert wird. Eingangs erinnerte der Bezirksälteste an seine Ordination zum Bezirksältesten. Damals gab unser Bezirksapostel den Rat, viel für die Amtsträger und Geschwister zu beten. Alle sollen eine gleichwertige Liebe erfahren. Dies habe er befolgt. Nun blicke er gern in die Zukunft und rief auf, sich auf seinen Nachfolger im Amt zu freuen, der kurze Gottesdienste hält – eine spätere augenzwinkernde Aussage.

Zum Textwort: Paulus befand sich nicht nur einmal in Gefangenschaft (siehe auch Apostelgeschichte 16 – Paulus und Silas). Das waren unangenehme Situationen. Er hat aber nicht „den Kopf in den Sand gesteckt“, sondern das Evangelium nach innen und außen freudig verkündigt, sogar bis in die Dienerschaft des Kaisers. Ihm war es eine Freude und Richtschnur im Sinn der uns noch bekannten Aussage des Stammapostels Streckeisen: „Ich habe mich für den Herrn entschieden und dabei bleibt es.“ Auch heute gibt es viele Geschwister, die darin ein Vorbild sind. Beispiele wurden genannt (Priester vor Operationen, Bez.-Ap. Weinmann in jungen Jahren in Arbeitslosigkeit).

Mitgedient haben die Vorsteher Priester Hartjen und Priester Ceh, die auf die Wertbegriffe Vertrauen bzw. Gebet eingingen.

Den Abschluss bildete ein kraftvoller Männerchor, bestehend aus den Sängern der Gemeinde und den Vorstehern. Es klingt die Passage noch nach:

„So wird das Morgen sonnig wie heut´.“